Was kann man mit einiger Gewissheit über die globale Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten sagen? Hierzu ein Auszug aus dem Buch: "Religion in der Verantwortung" von Helmut Schmidt:
"Man muss erkennen, dass Satelliten, Internet und Fernsehen in zunehmendem Maße von weltweit operierenden Privatunternehmen beherrscht werden. In Zukunft könnten sie die Fähikeit erlangen, sämtliche Informationen zu manipulieren; sie könnten in großem Umfang Desinformationen verbreiten und die öffentliche Meinung in unseren Ländern mit unwahren Nachrichten oder Interpretationen sowie unerwünschten Ideologien infiltrieren. Die Globalisierung könnte sogar nationale Kulturen, die sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt haben, untergraben."
"Es besteht die Gefahr, dass Menschen, insbesondere junge Menschen weltweit durch die globalisierten Massenmedien regelrecht vergiftet werden mit Mord, Schießereien und Gewalt und Missbrauch aller Art. Deshalb brauchen wir eine große Bildungsanstrengung, um die negativen Auswirkungen der globalen Fernseh- und Videoangebote auszugleichen."
Im Grunde genommen ist die Globalisierung dann schädlich, wenn es zur überaus großen Herrschaft von wenigen Unternehmen kommt. Was Karl Marx befürchtet und kritisiert hat, findet nun auf einer noch größeren weltweiten Ebene statt. Es geht um Macht und Vorherrschaft, Medienkontrolle, Resourcenkontrolle, usw. Natürlich haben da weiterhin die Milliardäre die besten Chancen auf der Gewinnerseite zu bleiben und bisher arme Nationen werden wohl weiterhin die Verlierer im Spiel sein. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung der organisierten Piraterie in Somalia, die sich auf Grund von globalen Fischereigesetzen und den konkurrenzlos großen Fangflotten der Industriestaaten erst zu dem wurde, was sie heute ist. Aus der Not heraus sind Fischer, die nichts mehr vor ihrer eigenen Küste gefangen haben zu Piraten geworden.
Ein anderes Beispiel kommt aus der Agrarwirtschaft:
Kleinunternehmer, Landwirte, etc. werden durch die EU-Politik zur Industralisierung der Agrarwirtschaft gezwungen, dadurch wird unsere Mitwelt noch schonungsloser ausgebeutet. In Afrika drängt EU-Gemüse durch dumping-Preise die landeseigenen Bauern an den Rand des Ruins, schonungslos werden die Meeremit riesigen Industrieschiffen ausgebeutet, die sehr tief fischen, die kleinen Fischer vor Ort haben keine Chance mehr. Das alles geschieht vor dem Hintergrund der Gewinnmaximierung von Großunternehmern, die logischerweise die Richtung der Politik vorgeben, das nennt sich dann Freihandelszone oder eben Globalisierung.
Folglich: lokale Vielfalt verschwindet, Monopolisierung bedeutet Vereinheitlichung ( Beispiel: Monsantos, Firma aus USA versucht durch genmanipuliertes Saatgut Bauern
abhängig zu machen und treibt sie in den Ruin ). (Hilfsorganisation: vshiva.net, siehe
linktipps)
Gewinnmaximierung ist auf Dauer tötlich für Alle!
Fast alles ist in den Händen von lediglich 500 Weltkonzernen!!!
Die Firmenphilosophie des
weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns Nestlé
(mit ca.
250 000 Mitarbeiter) hat auch das Ziel der
Gewinnmaximierung. Das geht
sogar
soweit, dass Wasser, ein freies und notwendiges "Gut"
aller Lebewesen auf Erden,
nach den Wünschen von Nestlé,
als Lebensmittel gehandelt werden soll.
Zitat von Nestlé-Chef
Peter Brabeck: "Wasser
ist Lebensmittel und Lebensmittel
sollte einen
Marktwert haben."
Verrückt, oder? Warum kann
nicht Wasser alllen Lebewesen gehören
oder besser gesagt: Es sollte Niemandem
gehören.
⇒
tödlich für die Ärmsten der Welt,
Nestlé ist
jetzt schon größter Abfüller von Trinkwasser
⇒ tödlich
für unsere allgemeinen ethischen Wertvorstellung vom Leben
„Im
Jahr 2006 wurden über 170 Milliarden Liter Wasser in Flaschen
abgefüllt
und verkauft.
Der Markt in den
Entwicklungsländern
wächst – für die
Armen ist das Flaschenwasser allerdings unerschwinglich.“
(Quelle: Immel/Tränkle
– Tatort
Eine Welt)
Ein
weiteres Beispiel: Pro Tag wird in Wien zweitage altes Brot der
gleichen Brotmenge vernichtet, die
Graz (zweitgrößte Stadt in
Österreich) pro Tag an Nahrung benötigt.
Bei
all dem Überfluss fragt man sich, warum täglich 100
000de von
Menschen täglich an Hunger leiden
und sterben müssen.
(Quelle:
We Feed the World - Essen
global)
Es geht natürlich nur um
Geld ⇔ Profitmaximierung.
Was
noch schlimmer ist, ist die Tatsache, das manche sehr mächtige
Multimilliardäre sehr froh wären, wenn die Menschheit
an Zahl nicht
wächst, sondern schrumpft (siehe auch Film: Zeitgeist
Part III),
deshalb wird, außer von
kleinen humanitären Organisationen, von Seiten
der Hochpolitik auch nicht
wirklich Hilfe geleistet, um Hunger auf der
Welt zu beseitigen. Die fleissigen Helfer leisten dagegen Sisyphosarbeit an der
Basis. Auch das ist
Globalisierung.
Ein
weiteres Beispiel massiver Zerstörung der Menschheit und Natur durch
Genmanipulation, die Niemandem hilft, keine Verbesserung bringt,
sondern den Menschen schadet und sie versklavt, können Sie hier lesen:
WikiLeaks-Dokumente
enthüllen: USA planen Vergeltungsmaßnahmen gegen europäische Nationen,
die sich gegen gentechnisch veränderte Organismen wehren
von Mike Adams
WikiLeaks lässt in seinen Bemühungen, Licht
in das Dunkel von Verschwörungen, Korruption und Vertuschungen zu
bringen, nicht nach und erschüttert damit weiterhin die politische
Welt. Aus den jüngsten, von WikiLeaks veröffentlichten
amerikanischen Botschaftsberichten geht hervor, dass die USA als
treibende Kraft hinter den Kulissen daran beteiligt sind, europäischen
Ländern gentechnisch veränderte Organismen (sogenannte »GMO«)
aufzuzwingen. Sollten sie sich weigern, hätten sie mit gesalzenen
Strafmaßnahmen zu rechnen.
von Henry
Im Klartext: Amerika droht europäischen Ländern, die Genmanipulation
ablehnen mit Vergeltung!!! Welch kriminelle
Machenschaften auf höchster politischer Ebene, grausam!
Lange standen Sie vor verschlossener Tür in Europa (Monsantos und die
kriminellen Politiker der USA). Dann brach das Tor auf und Genfood darf
Europa verseuchen und jetzt kommt weiterer krimineller Druck.
Den kompletten
journalistischen Beitrag können Sie hier bei Kopp
lesen. Dort finden Sie auch die wikileaks-links!!!
Film: Wegen Monsantos: 200 000 Selbstmorde
Was man tun
kann, damit Europa nicht gänzlich dem Gengift und Monsantos unterliegt:
Lassen Sie sich von alledem nicht unterkriegen. Man
kann selbst etwas dazu beitragen, eine Wende herbeizuführen:
Kaufen Sie keine gentechnisch veränderten Lebensmittel.
Achten Sie beim Kauf auf eine entsprechende Kennzeichnung.
Überzeugen Sie Ihren Abgeordneten davon, sich gegen die
Verbreitung gentechnisch veränderter Lebensmittel einzusetzen oder
fordern Sie zumindest eine strenge Kennzeichnungspflicht.
Unterstützen Sie Einrichtungen, die gemeinnützig gegen
gentechnisch veränderte Lebensmittel kämpfen.
Informieren Sie sich gründlich und bleiben Sie auf dem
Laufenden (zum Beispiel über NaturalNews und Facebook)
Teilen Sie Ihr Wissen mit anderen. Verbreiten Sie Videos,
Karikaturen und Artikel unter Ihren Freunden und Familienmitgliedern,
die ihre Gesundheit ebenfalls vor gentechnisch veränderten
Lebensmitteln schützen wollen. Machen Sie auf entsprechende
Internetseiten aufmerksam.
Vertrauen Sie nicht der Regierung. Sie ist an den geheimen
Machenschaften zur Durchsetzung der GMOs beteiligt. Sie will nicht,
dass Sie sich natürlich ernähren. Mit dem neuen Gesetz zur
Nahrungsmittelsicherheit soll die FDA nun gegen kleinere und mittlere
landwirtschaftliche Betriebe vorgehen, die sich gegen den Anbau
gentechnisch veränderter Lebensmittel wehren. Wehren Sie sich gegen die
Übergriffe der Regierung zur Einschränkung unseres Rechts auf natürlich
erzeugte Nahrungsmittel. Unterstützen Sie die
Nahrungsmittelfreiheit.
NaturalNews
Der Kampf gegen Genfood in Indien:
Vandana
Shivas Seite(engl., zur Bekämpfung der Genpiraterie
und skrupelloser Machenschaften durch Saatgutmonopole, wie Mosantos in
der Agrarwirtschaft)
2.3.2.
Weise handeln -
Ethische Ansätze
"Was wir brauchen, ist Vielfalt!"
(Helena Norberg-Hodge)
Dezentralisieren
Dezentralisieren
Dezentralisieren
„Langsamer,
Kleiner, überschaubarer“
Manfred Max-Neef
(Ökonom, arbeitete er für den Ölkonzern
Shell. 1957 wandte er sich von der Industrie ab und
den Problemen der
Armen in der Dritten Welt zu.
Ihm
wurde klar das abstrakte Lösungen für
Wirtschaftswachstum mit dem Leben
der Menschen an der Basis
nichts zu tun hat und ihnen
nicht hilft.
Die Schere zwischen
Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Wenigen
gehört fast alles!!! Diese Menschen legitimieren
stets die Gesetze, die ihnen dienen.
Umdenken zum Schutz der
Umwelt und zum Wohle der
Menschheit ist nötig, um eine gerechtere Welt zu
erhalten.
Umweltfreundliche
Technik (wie oben erwähnt) muss bei der Bevölkerung
besser
bekannt
gemacht werden,
nur so kann man die Energielobby (Öl, Stromlieferanten) in die
Knie zwingen
Die "Unterdrückten"
müssen
aufwachen und sich für eine gerechtere Welt einsetzen.
Lösungen im Kleinen
anstreben, mit den Nachbarn, im Dorf für eine lokale
Energieversorgung
(Hilfe kommt
nicht von den Mächtigen)
Die Schuld liegt nicht allein
an den
Mächtigen, sie nützen die Dummheit der Anderen aus,
und wer nicht will kann
weiter schlafen und
sich
ärgern, malochen und doch ständig abhängig
bleiben, oder
doch lieber aufwachen