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Säulen der Macht







































2.3. Gefahren der Globalisierung

"Was wir brauchen, ist Vielfalt!"

(Helena Norberg-Hodge)

Dezentralisieren
Dezentralisieren
Dezentralisieren

⇒ Probleme auf lokaler Ebene lösen trägt zur Vielfalt des Lebens bei, doch die "Macher" der
Globalisierung sind dagegen, weil sie nicht das Leben auf der Welt verbessern wollen, sondern
weil sie in Wahrheit die Welt beherrschen wollen, ohne Rücksicht auf Verluste, es geht eigentlich
wiedermal um Macht.

Wer das nicht glaubt sollte den Film:(amazonlink) We Feed the World - Essen global einmal ansehen.


Kleinunternehmer, Landwirte, etc. werden durch die EU-Politik zur Industralisierung der Agrarwirtschaft
gezwungen, dadurch wird unsere Mitwelt noch schonungsloser ausgebeutet. In Afrika drängt EU-Gemüse
durch dumping-Preise die landeseigenen Bauern an den Rand des Ruins, schonungslos werden die Meere

mit riesigen Industrieschiffen ausgebeutet, die sehr tief fischen, die kleinen Fischer vor Ort haben keine
Chance mehr.
Das alles geschieht vor dem Hintergrund der Gewinnmaximierung von Großunternehmern, die
logischerweise die Richtung der Politik vorgeben, das nennt sich dann Freihandelszone oder eben
Globalisierung.

arm und reich

Folglich: lokale Vielfalt verschwindet, Monopolisierung bedeutet Vereinheitlichung
( Beispiel: Mon
santos, Firma aus USA versucht durch genmanipuliertes Saatgut Bauern

abhängig zu machen und treibt sie in den Ruin ). (Hilfsorganisation: vshiva.net, siehe

linktipps)

Gewinnmaximierung ist auf Dauer tötlich für Alle!

Fast alles ist in den Händen von lediglich 500 Weltkonzernen!!!

Die Firmenphilosophie des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns Nestlé (mit ca. 
250 000 Mitarbeiter) hat auch das Ziel der Gewinnmaximierung. Das geht sogar
soweit, dass Wasser,
ein freies und notwendiges "Gut" aller Lebewesen auf Erden,
nach den Wünschen von Nestlé, als Lebensmittel gehandelt werden soll.

Zitat von Nestlé-Chef Peter Brabeck: "Wasser ist Lebensmittel und Lebensmittel
sollte
einen Marktwert haben."

Verrückt, oder? Warum kann nicht Wasser alllen Lebewesen gehören oder besser gesagt: Es sollte Niemandem
gehören.

⇒ tödlich für die Ärmsten der Welt, Nestlé ist jetzt schon größter Abfüller von Trinkwasser

⇒ tödlich für unsere allgemeinen ethischen Wertvorstellung vom Leben

 

„Im Jahr 2006 wurden über 170 Milliarden Liter Wasser in Flaschen abgefüllt und verkauft. Der Markt in den Entwicklungsländern wächst – für die Armen ist das Flaschenwasser allerdings unerschwinglich.“

(Quelle: Immel/Tränkle – Tatort Eine Welt)

Ein weiteres Beispiel: Pro Tag wird in Wien zweitage altes Brot der gleichen Brotmenge vernichtet, die
Graz (zweitgrößte Stadt in Österreich) pro Tag an Nahrung benötigt.
Bei all dem Überfluss fragt man sich, warum täglich 100 000de von Menschen täglich an Hunger leiden
und sterben müssen.

(Quelle: We Feed the World - Essen global)

Es geht natürlich nur um Geld ⇔ Profitmaximierung.

Was noch schlimmer ist, ist die Tatsache, das manche sehr mächtige Multimilliardäre sehr froh wären, wenn die Menschheit an Zahl nicht wächst, sondern schrumpft (siehe auch Film: Zeitgeist Part III),

deshalb wird, außer von kleinen humanitären Organisationen, von Seiten der Hochpolitik auch nicht
wirklich Hilfe geleistet, um Hunger auf der Welt zu beseitigen. Die fleissigen Helfer leisten dagegen 
Sisyphosarbeit an der Basis. Auch das ist Globalisierung.

"Ein globales System absoluter Kontrolle; eine neue Weltordnung in welcher die Weltbevölkerung massiv reduziert werden soll" zitiert aus Infokrieg.tv    ►   Direktlink zum Film, den ich später als Ausschnitt einbette, wenn ich Zeit dafür finde.

Passend zum Thema "Reduzierung der Weltbevölkerung" von: 1:11:45 - 1:23:07 (Filmausschnitt)

2.3.2. Weise handeln - Ethische Ansätze

 „Langsamer, Kleiner, überschaubarer“

Manfred Max-Neef (Ökonom, arbeitete er für den Ölkonzern Shell. 1957 wandte er sich von der Industrie ab und

den Problemen der Armen in der Dritten Welt zu.

Ihm wurde klar das abstrakte Lösungen für Wirtschaftswachstum mit dem Leben der Menschen an der Basis

nichts zu tun hat und ihnen nicht hilft.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Wenigen gehört fast alles!!! Diese Menschen legitimieren stets die Gesetze, die ihnen dienen.

Umdenken zum Schutz der Umwelt und zum Wohle der Menschheit ist nötig, um eine gerechtere Welt zu

     erhalten. Umweltfreundliche Technik (wie oben erwähnt) muss bei der Bevölkerung besser bekannt

     gemacht werden, nur so kann man die Energielobby (Öl, Stromlieferanten) in die Knie zwingen

Die "Unterdrückten" müssen aufwachen und sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Lösungen im Kleinen

      anstreben, mit den Nachbarn, im Dorf für eine lokale Energieversorgung

     (Hilfe kommt nicht von den Mächtigen)

Die Schuld liegt nicht allein an den Mächtigen, sie nützen die Dummheit der Anderen aus, und wer nicht will kann

      weiter schlafen und sich ärgern, malochen und doch ständig abhängig bleiben, oder doch lieber aufwachen

 

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