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SPIRITUALITÄT















Karma - Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Hier möchte ich Worte zitieren, die den oft, unzulässig (weil Modewort) erklärten Begriff: Karma definieren.

Gott/Quelle: "Du (Mensch) bist nicht dazu verpflichtet, irgend etwas zu tun.

Doch gibt es gewisse Dinge, die du tun möchtest, die zu erfahren du wählst. Und einige dieser Entscheidungen hängen davon ab, was du zuvor erfahren hast. Noch deutlicher lässt sich mit Worten nicht ausdrücken, was ihr mit Karma nennt."

(J. D. Walsh aus Gespräche mit Gott I, 1996)

Wenn du etwas tust oder nicht, hat es immer Folgen/Wirkungen, die wiederum Ursache für etwas anderes sein können. Das geht ewig so fort.

That's it !

Schlechtes Karma bedeutet, hinsichtlich einer Moral/Wertigkeit letztendlich immer Handlungen, die aus einem Mangel an Liebe entstehen, "negative" Folgen haben.

 Hierzu Jakob Lorber über die Entwicklung oder Herabsinken des Geistes in die Materie, (amazon-link→)"Johannes, das große Evangelium, 11 Bde., Kt, Bd.1: Bd. 1, die in Klammer gesetzten Worte sind Anmerkungen von Henry:

"Das Urleben in jedem Menschen ist daher, weil es in sich die gleiche Herrlichkeit Gottes ist, eine erste Gnade Gottes; diese aber hatte Schaden gelitten durch die bekannte Schwächung des Hoheitsgefühles mit dem niederen Gefühle des Werdens und der dadurch erfolgten notwendigen Abhängigkeit von dem Urlichte und Urgrunde allen Seins."

 "Da in den urersten Wesenheiten der Kampf immer heftiger ward, so mußte das große Grundgesetz verschärft werden und die Wesen in ein zeitweiliges, festes Gericht fassen; (aus dem ursprünglichen reinen Geistzustand in einen festeren Zustand, also materieller), darin bestand die Darstellung der materiellen, festen Weltkörper und die dadurch bewirkte größere Teilung der Urwesen.

In der zweiten Reihe der Wesen erscheint dann der Mensch ins Fleisch gehüllt, stehend auf dem Boden seines ersten Gerichts." (die Ursache der Missachtung des geistig göttlichen Lebens führte zu einer Absonderung/Herabsinken seines eigenen Ursprungs - auf diese Ursache folgt die Wirkung (hier: Gericht).

 Etwas höchst interessantes ist noch in diesem Absatz enthalten:

 Es zeugt von der im Ursprung nicht gänzlich gewollten Schöpfung, die auf das Urwirken Gottes folgte.

 Auf die Frage: "Warum hat Gott die Welt so erschaffen mit all seinen Grausamkeiten, wenn er doch allmächtig ist?"

könnte die Antwort lauten, dass die im Ursprung geschaffenen Geistwesen selbst die Trennung durch die Abwendung vom göttlichen Sein bewirkt haben und das Gott, trotz seiner Allmacht, bei der Erschaffung der Geister den freien Willen stets berücksichtigt, bis heute.

 

In diesem Zusammenhang berichten viele religiöse Schriften über den Fall aus dem Paradies und über die Erlösung durch die Auflösung schlechten Karmas (Hindus), oder über die Erlösung durch die Gnade Gottes/Jesus (franz. Je suis = Ich bin), oder über das Austreten aus dem Kreislauf der Wiedergeburten der Buddhisten...

 

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