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Das Lied der Linde

(Das Gedicht wurde vor mehr als einhundert Jahren in einer uralten Linde bei Staffelstein in Franken gefunden.

Spätestens seit den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts ist es dokumentiert.)

Baum
Alte Linde bei der heiligen Klamm,
ehrfurchtsvoll betast ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast Du schon gesehn,
wenn der Größte kommt, wirst Du noch stehn.                                 

Dreißig Ellen misst dein grauer Stamm,
aller deutschen Lande ält'ster Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
nettes Leben wieder, neuen Tod.
Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Ross und Reiter bargest einst du wohl,
bis die Kraft dir sacht mit milder Hand,
breiten Reif um deine Stirne wand.
 
Bild und Buch nicht schildern deine Kron',
alle Äste hast verloren schon.
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
Blätter freudig in die Lüfte steigt.
 
Alte Linde, die du alles weißt,
teil uns gütig mit von deinem Geist,
send ins Werden deinen Seherblick,
künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,

Eckstein sollst Du bleiben deutscher Zeit,
hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.
 
Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
tut und lässt was ihren Sklaven recht,
grausam hat zerrissen Feindeshand,
eines Blutes, einer Sprache Band.
 
Zehre; Magen; zehr vom deutschen Saft,
bis mit einmal endet deine Kraft,
krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.
Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
und der Bruder gegen Bruder ficht,
mit der Sens und Schaufel sich bewehrt,
wenn verloren gingen Flint' und Schwert.
 
Arme werden reich des Geldes rasch,
doch der rasche Reichtum wird zu Asch',
ärmer alle mit dem großen Schatz,
minder Menschen, enger noch der Platz.
 
Da die Herrscherthrone abgeschafft,
wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
wer berufen wird zu einem Amt.
Bauer heuert bis zum Wendetag,
all seine Müh'n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.
 
Wer die meisten Sünden hat,
fühlt als Richter sich und höchster Rat.
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.
 
Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
schonet nicht den Greis im Silberhaar.
Über Leichen muss der Höchste fliehn,
und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
felsenfest im Glauben, treu in der Pflicht,
leistet auch in Not er nicht Verzicht,
bringt den Gottesstreit vors Nahgericht.
 
Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riss,
bet' daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht das Graus!
 
Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
sofern sie brennen will, dir Schein.
Giftiger Odem dringt aus Staubesnacht,
schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

Gleiches allen Erdgebor'nen droht,
doch die Guten sterben sel'gen Tod.
Viel Getreue bleiben wunderbar,
frei von Atemkrampf und Pestgefahr.
 
Eine grosse Stadt der Schlamm verschlingt,
eine andere mit dem Feuer ringt.
Alle Städte werden totenstill,
auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.
 
Zählst du alle Menschen auf der Welt,
wirst du alle finden,
dass ein Drittel fehlt.
Was noch übrig, schau in jedes Land,
hat zur Hälfte verloren den Verstand.

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
preisgegeben einem jeden Riff,
schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm,
macht die Bürger ärmer noch als arm.
 
Denn des Elends einz'ger Hoffnungsstern,
eines besseren Tages ist endlos fern.
„Heilland, sende den Du senden musst!“,
tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.
 
Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,
steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
„Alles ist verloren!“ hier's noch klingt,
„Alles ist gerettet“, Wien schon singt.

Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weisse Blumen um das Herz des Herrn, (Aura)
seinem Ruf folgt der Wack're gern.
 
Alle Störer er zu Paaren treibt,
deutschem Reiches deutsches Recht er schreibt.
Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
flieh die Flur, die Du gepfügt nicht hast.
 
Gottes Held, ein unzertrennlich Band,
schmiedest du um alles deutsche Land.
Den Verbannten führst du nach Rom,
großer Kaiserweihe schaut der Dom. (Köln)
 
Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
dass nun reich und arm sich nicht mehr würgt.
 
Deutscher Nam', du littest schwer,
wieder glänzt um dich die alte Ehr,
wächst um den verschlung'nen Doppelast,
dessen Schatten sucht so mancher Gast.
 
Dantes und Cervantes welscher Laut,
schon dem deutschen Kinde vertraut,
und am Tiber – wie am Ebrostrand,
liegt der braune Freund von Herrmansland
 
Wenn der engelgleiche Völkerhirt'
wie Antonius zum Wanderer wird,
den Verirrten barfuss Predigt hält,
neuer Frühling lacht der ganzen Welt.
 
Alle Kirchen einig und vereint,
einer Herde einz'ger Hirt erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.
 
Reiche Ernten schau' ich jedes Jahr,
weiser Männer eine große Schar.
Seuch' und Kriegen ist die Welt entrückt,
wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.
 
Dieses kündet deutschem Mann und Kind,
leidend mit dem Land die deutsche Lind',
dass der Hochmut mach' das Maß nicht voll,
der Gerechte nicht verzweifeln soll!“

          

(Quelle:(amazon-link→) Buch 3 - Der Dritte Weltkrieg

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KOMMENTAR











die Zahl ist mir nicht klar genug,

um sie zu deuten, doch Deutschland
ist bis bis auf das Innerste (Mark)
erst nach dem verlorenen I. Weltkrieg
getroffen (1918: Thronverzicht Wilhelm II, letzter dt. Kaiser).
Teilung deutschsprachiger Länder
 
 

 






   
Spekulationen mit Geld
Börsencrash (1925, bekannt als
Schwarzer Freitag, und 2008), Geldgier macht nicht gerade schlau
   
Die verbleibenden europ.
Könige/Königinnen fungieren
als Representanten des Landes,
nicht als Regierende.
 




  

Regierung der Multimilliardäre, Globalisten aus USA, die die Weltherrschaft erlangen wollen
 

Papst flieht aus Rom (nach Deutschland, andere prophetische Quelle)  (Silberhaar = dt. J. Ratzinger?)
 
Charakter trifft auf Ratzinger zu.
  

bald eintreffende „Gericht“, in Form von Kriegsfolgen, Hungersnöten...
 
 
Atomare Katastrophe?, Meteoriten-
einschlag und folgende Erdbeben? Polsprung des Erdmagnetfeldes 2012?
 


Giftgasbomben und Krieg

 


  
sel'gen = seligen, friedvollen
Menschen, wie von Geisterhand
geschützt
 

Überschwemmung, New York? nah am Meeresspiegel




  
Hungersnot, Unsicherheit, Unverständnis
  
plündernde Banden, lokale haltlose
Regierungen
 
 




Gebete, Umkehr
 


äußerlich: Besinnung zum Guten, zudem nimmt die Erde durch den Polsprung tatsächlich einen
anderen Lauf
 
neuer Führer,
dessen Aura lichtvoll/göttlich ist und keine finsteren Absichten hegt
 

 
Frieden unter den Bürgern schafft,
neue dt. Verfassung.
 
Angreifer, Besetzer Deutschlands müssen gehen
 
Wiedervereinigung zum Grossdeutschen Reich
Papst wieder in Rom eingesetzt,
Kaiserkrönung


Kirchenreformation zum wahren
Christentum
 

 

möglicherweise ist hiermit der verbliebene Doppelast der Linde gemeint.
 
 
 
Deutsch-ital. Freundschaft
 
 
 



 
 
Wahre Christentum setzt sich allmählich gegen den Islam durch
 

 

Ob uns ein Weltkrieg bevor steht oder nicht, ob der Papst aus Rom fliehen muss oder nicht..., lässt sich allerdings nicht eindeutig sagen. Wenn die Unruhen nicht zu groß sind, wird dieses Szenario wohl in naher Zukunft nicht eintreten.

Ein Weltkrieg muss gewollt sein von den mächtigen Manipulatoren und ob Russland sich so feindselig gegenüber der Nato stellt, bezweifle ich.

Auch ist eine politische fundamentale Veränderung (Monarchie in Dtld.) meiner Meinung nach nur möglich, wenn ein Zusammenbruch des bestehenden Systems vorausgeht.

Dennoch halte ich dieses Gedicht für höchst interessant, es regt zum Nachdenken an und dieses Szenario war vor 100 Jahren sicherlich eine mögliche Zukunft.

Nix is fix, so bleibt die Zukunft ungewiss.

 
Vorsehung und Prophezeiungen im Allgemeinen

Eine Vorsehung oder eine Prophezeiung ist ein Blick oder Sehen auf einen Bezugspunkt in der Zukunft, die noch nicht ist.

Ein Beispiel: Wenn ich einen Stein in eine bestimmte Richtung werfen will, kann ich durch meine Kenntnis der natürlichen Gesetze und mein Wissen über meine Wurfkraft mit großer Wahrscheinlichkeit voraussagen, wo der Stein landen wird. Er wird nicht genau da landen, wo ich denke, aber so in etwa. Und so ähnlich ist es mit Prophezeiungen, allerdings muss der Seher keine Berechnungen anstellen, um die Zukunft vorher sagen zu können, wie die Wirtschaftsexperten oder Wetterdienste es tagtäglich mit ihren Prognosen tun, sondern er richtet sein Blick auf einen Punkt in der Zukunft, so wie ich auf den Platz des ankommenden Steins.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vogel die Wurfbahn meines Steins kreuzt ist sehr gering, aber es könnte geschehen. Das wäre mit einem Wunder gleichzusetzen.

Welches Wunder brauchen wir?

Wie muss sich die Welt ändern, dass die negativen Voraussagen im „Lied der Linde“ nicht eintreffen?

Wie viel haben wir schon beigetragen?

Haben wir noch die Möglichkeit das Schicksal zu wenden oder wenigstens zu mildern?


Ich wünsche Jedem anregende Gedanken,

die zu mehr Frieden führen.


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