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Keine Sexualisierung
der Kinder in der
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Kinder in Gefahr
teilnehmen.

Lesebrille

Moralische Parallelen  (Moral - aus dem lat.: Sitte, Brauch, Normen)

Die sieben Todsünden nach

Mahatma Gandhi (19.Jhd):

 1. Reichtum ohne Arbeit

2. Genuss ohne Gewissen

3. Wissen ohne Charakter
 
4. Geschäft ohne Moral
 
5. Wissenschaft ohne Menschlichkeit
 
6. Religion ohne Opferbereitschaft
 
7. Politik ohne Prinzipien

Papst Gregor (6. Jhd.), die auf vagrius Ponticus (4. Jhd.) zurückgehen

1. Völlerei - ungemässiges Verlangens nach Speise und Trank

 2. Wollust - zügellose Begierde hinsichtlich des Geschlechtstriebs

3. Habsucht - Gier nach Zuviel

4. Zorn - ungezügeltes Ausmaß führt zu Gewalt
 
5. Neid - Missgunst des Anderens'Glück führt zu Hass

6. Trägheit - Unterlassung positiver Chancen führt zu Gleichgültigkeit und Stumpfsinn

7. Hochmut - verursacht Überlegenheitsgefühl und damit Herabsetzung Anderer
 

 
10 Gebote und indianische Sichtweisen dazu

Die 10 Gebote (2. Mose, utherübersetzung, 16. Jhd.):

1. Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

2. Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnützlich führen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mitbraucht.

3. Gebot
Du sollst den Feiertag heiligen.

4. Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden.

5. Gebot
Du sollst nicht töten.

6. Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

7. Gebot
Du sollst nicht stehlen.

8. Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

9. Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hauses.

10. Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.

Eure Religion hat der eiserne Finger eures Gottes auf steinerne Tafeln

(10 Gebote) geschrieben, damit ihr sie nicht vergesst. Der Rote Mann

könnte sie niemals verstehen.

 

Unsere Religion ist Brauch und Überlieferung unserer Ahnen, es sind

die Träume unserer Alten, nächtliche Geschenke des Großen Geistes,

und die Visionen unserer Häuptlinge. Sie steht in den Herzen unseres

Volkes geschrieben.

(Häuptling Seattle, 1854)

 
Aber wenn es nur eine Religion gibt, warum seid ihr Weißen so

uneins darüber? Warum seid ihr euch nicht einig, wo

ihr das Buch (die Bibel) doch alle lesen könnt?

 
(Häuptling Red Jacket,1805)

  

Meister Eckhardt - Lao Tse

Meister Eckhardt, (1260-1328), Dominikaner, Mystiker,wurde nach seinem Tod von der kath.

Kirche als Ketzer verurteilt.

Der zentrale Gedanke: "Gelassenheit".

 

"Der Mensch soll sich keine Vorstellung von
Gott machen, nur so könne er zu Gott gelangen.
Erst wenn der Mensch >zu nichts geworden<
ist, erfährt er im Nichts, dass er und Gott eines
sind. Das nicht empitische ewige Ich sei
Jesus Christus gleich."

(Duden: Religion und Ethik)

 

Eckharts Worte in Predigt 42 (Quint):
"Du sollst ihn lieben wie er ist ein
Nicht-Gott,
ein Nicht-Geist, eine
Nicht-Person, ein
Nicht-Bild, mehr
noch: wie er ein lauteres, reines,
klares Eines ist, abgesondert von
aller Zweiheit. Und in diesem Einen
sollen wir ewig versinken vom Etwas
zum Nichts. Dazu verhelfe uns Gott.
Amen."

 
"Sage ich ferner: Gott ist „ein Sein“

– es ist nicht wahr; er ist (vielmehr) ein überseiendes Sein und eine überseiende Nichtheit."

 

 

Lao Tse, (6. Jhd. vor Chr.), chin. Philosoph        

 

 
Der zentrale Gedanke: "Wu Wei", im Sinne von  >Lass es geschehen<


Vom Wesen des Tao (Dao) = Gott/das Sein in seiner Essenz (Anmerk. von Henry)

 

 

 

 

 

 


"Nichtsprechend nur kannst du das Dao kennen
Nichtwissend nur kannst du den Namen nennen

Alles was ist, war Nichtsein davor
Und aus dem Sein treten die Dinge hervor

Durch Nichtsein nur kannst dem Dao gleichen :
auf diesem Weg fühlst du es überall
Folgst du dem Sein, wirst du Raum nur erreichen
und Dao ist hier nur Widerhall"

 

(Übersetzung von Freistetter)


Die Rechte der Kinder

Das Recht auf Gleichheit, unabhängig von Rasse, Religion, Herkommen, Geschlecht.

Das Recht auf eine gesunde und körperliche Entwicklung.

Das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit.

Das Recht auf genügende Ernährung, Wohnung und
ärztliche Betreuung.

Das Recht auf besondere Betreuung wenn es behindert ist.

Das Recht auf Liebe, Verständnis und Fürsorge.

Das Recht auf unentgeltlichen Unterricht, auf Spiel
und Erholung.

Das Recht auf sofortige Hilfe bei Katastrophen und Notlagen.

Das Recht auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung und Ausnutzung.

Das Recht auf Schutz vor Verfolgung und auf eine Erziehung im Geiste weltumfassender Brüderlichkeit
und des Friedens. 

(Zusammenfassung der "Erklärung der Rechte des Kindes" der Vereinten Nationen, 20.11.1959)
Kommentar

In keinem Land der Welt
werden diese Rechte
insgesammt eingehalten.

Das Recht auf Liebe, Verständnis und Fürsorge
wird auch in "zivilisierten" Gesellschaftsformen nicht eingehalten. Soziale und familiäre Strukturen sind
nicht überall so, dass dieses Recht und auch
das Recht auf Schutz vor Grausamkeit, Venachlässigung und Ausnutzung ausgeübt wird.
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In allen Ländern der Welt wird Das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit eingehalten.

Aber das ist auch das einzige Recht von den 10 Rechten.

Ein bisschen wenig, wie mir scheint und das 50 Jahre nach der "Erklärung der Rechte des Kindes" der Vereinten Nationen.
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10 Gebote für den Umgang mit Kindern

1. Gebot
Du sollst Kinder achten wie dich selbst.

2. Gebot
Du sollst einem Kind nicht vorenthalten, was dir wichtig ist: nützliche Arbeit, Verantwortung, Verfügung über ein    Eigentum, über die Einteilung der Zeit, über die Wahl der Freunde.

3. Gebot
Du sollst ein Kind nichts lehren, woran dir selbst nichts liegt: du sollst es nicht langweilen.

4. Gebot
Du sollst nichts für ein Kind tun, ohne es zu fragen; auch wenn es weder deine Fürsorge noch deine Frage versteht - es ist gut, wenn du diese Gewohnheit hast.

5. Gebot
Du sollst nicht wegsehen, es soll dir nicht gleichgültig sein, wenn ein Kind etwas Falsches tut, Unwahrheiten, Torheiten, Grausamkeiten begeht.

6. Gebot
Du sollst eines Kindes Liebe und Vertrauen nicht zurückweisen - so wenig wie seine Trauer, seine Angst, seine Neugier, seine Phantasie.

7. Gebot
Du sollst ein Kind nicht anders "machen" wollen, als es ist - aber du sollst ihm helfen, anders zu werden, wenn es das will. Du sollst vor allem nicht machen, daß es will.

8. Gebot
Du sollst, wie du einen Zehnten für die Kirche gibst, in dieser Welt einen zweiten Zehntnen für die Kinder geben - die fernen wie die nahen, die dies brauchen.

9. Gebot
Du sollst an der Welt arbeiten, so daß du sie ohne Scham den Kindern übergeben kannst.

10. Gebot
 Du sollst nicht Kinder haben, wenn du dir nicht vorzustellen vermagst, daß sie ein würdiges Leben in ihrer Zeit führen können.

(vorgelegt von H. v. Hentig beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 1987)

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